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„Du lieber alter Bauernteich, wie grüß´ ich Dich heut´, ich denk´zurück an meine Kinderzeit, jetzt bin ich alt, doch Du bleibst jung und neu. Wie oft hab´ ich als Kind an Deinem Ufer still gesessen und geträumt und zugeschaut den Gänsen und den Enten, die stolz und hehr sich schaukelten auf deinen Fluten und putzten ihr Gefieder. Mir ist´s, als seh´ ich sie heute wieder, als wären´s noch dieselben aus der Kinderzeit. Und auch die kleinen Sticherlinge hab´ ich nicht vergessen, die Jungens fischten sie im Korb heraus und froh bewegten Herzens trug ich sie nach Haus´, lief schnell noch mal zurück, um frisches Wasser nachzuholen, doch plumps, da fiel ich ´rein. Ein grosser Junge zog mich schnell an beiden Beinen ´raus. Sonst, lieber alter Bauernteich, wär´ ich schon lange Dein! Nun heute, da Du der Mittelpunkt des Dorfes bist, zieh´ ich auch Dir zu Ehren an mein schönstes Kleid und schwinge tüchtig noch das Tanzbein mit. will wünschen, daß Du mögst für Groß und klein, ein wahrer Schutz und Segen sein!“
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