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                                            Der Plattenschuppen
Dieses Relikt stammt aus alter Zeit, als es in Woltersdorf noch eine Ziegelei gab. Sogar die vormals Alte Heerstraße hatte man darum in Ziegeleistraße umbenannt. Von der ganzen Ziegelei war aber nur noch das Wohngebäude übrig geblieben, in der seinerzeit die Familie Krüger mit Tochter Hildegard untergebracht war. Ansonsten wohnten hier wechselweise verschiedene Flüchtlingsfamilien u.a. auch die Familie Kurt und Alma Wolter.

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In der Lunke, aus der heute die Bäume ragen, stand früher der Plattenschuppen. Links davon steht die ehemals Saul´sche Scheune. Hier hatte die Firma Vogler damals ihre beiden Wehrmachts-Lkw´s untergestellt, mit denen sie ihre Schweinehälften nach Südwestdeutschland transportierte.

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Resthofstelle der Witwe Schmidt
Frieda Schmidt “Eckenschmidt” bewirtschaftete den Resthof zusammen mit ihrer Schwester, sowie ihren beiden Söhnen Gerhard und Eckhard  nur notdürftig. Später übernahm Sohn Gerhard mit seiner Ehefrau Wohn- und Wirtschaftsgebäude und ging einer Tätigkeit beim Fernmeldeamt Uelzen nach.

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Das ehemalige Wohngebäude “Ecken-Schmidt” ...

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... mit Hofplatz und “Ecke”

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Resthofstelle der Witwe Blume
Blum´s Mudder bewirtschaftete den Resthof notdürftig allein. Nur zur Erntezeit nahm sie sich fremde Hilfe. Meine Mutter war manchmal zum Kartoffelsammeln bei ihr im Einsatz.
Später übernahm Ziehtochter Gerhild nach umfangreichen Sanierungsarbeiten das Anwesen und legte hier den Grundstein für ihre eigene Familie.

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Der ehemalige Resthof Blume

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Die Familie Gall auf dem ehem. Blume´schen Anwesen

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                                         Hofstelle der Familie Lorenz
 Gerda und  Karl Lorenz (Schauster) bewirtschafteten den Hof mit ihren beiden Söhnen Karl-Heinz und Walter. Auf dem Hof lebten neben den Großeltern von Karl auch noch ein älterer Mann namens Rothermund.
 Karl Lorenz fuhr später die Landwirtschaft zurück und widmete sich vermehrt seiner Aufgabe als Kreisbrandmeister und später als Bezirksbrandmeister den Feuerwehren. Seine größten Einsätze hatte er 1975 bei den Waldbrandkatastrophen in Eschede und im Gartower Forst sowie 1976 beim Bruch des Elbe-Seitenkanals in Lüneburg.

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Der ehemalige Resthof Lorenz

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Karl Lorenz mit Mutter Frieda und Vater Karl sen.

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Gerda und Karl Lorenz

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Die neue Mühle
wurde damals von der Familie Koch betrieben, nachdem  der Müller Wolff verstorben war. Auf dem großen Hofgelände wohnten zu der Zeit viele Flüchtlingsfamilien, die in den provisorisch umgebauten Stallungen untergebracht waren.
Auch ich habe hier mit meinen Eltern einige Jahre verbracht.
Mehr über die Mühle gibt es hier:
Klick!

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Das ehemalige Wohngebäude der Wolff´schen Mühle

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1937: Richtfest Wohnhaus Wolff. (Hinten rechts die Neue Mühle, erbaut 1920.)

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Heinrich und Ottilie Wolff

Winterlicher Blick auf die Ziegeleistraße in Richtung Lüchow (1973)

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Ganz links steht, an der Ecke zur Feuerwehrstraße, die Lkw-Garage der Mühle.  Dahinter sieht man den Giebel der ehemaligen Molkerei mit dem ersten Vorbau der Volksbank. Die Tankstelle existiert noch nicht. Der Metallgittermast auf der rechten Seite steht auf der Grundstücksgrenze von Dr. Kelka zur Manthey´schen Pilzverwertung.

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                                             Tierarzt Dr. Kelka
In dem langgestreckten Gebäude befand sich die Tierarztpraxis, die Imkerei und die Wohnung von Else und Dr. Helmut Kelka.

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Wohngebäude der Familie Bauer
Hier lebte Reinhold Bauer mit seiner Frau Irmgard und den beiden Söhnen Rainer und Ekkehard. Das Haus wird heute von der Familie von Ekkehard Bauer bewohnt. 

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Das Bauer´sche Wohnhaus

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Reinhold u. Irmgard Bauer

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Birgit und Ekkehard Bauer mit Hobby-Einsatzfahrzeug

 Von Perlhühnern und Gartenzwergen

(Text: Joachim Kracht)

Reinhold Bauer hatte das Baugrundstück relativ spät von einem Landwirt aus der Dorfstraße erworben. Es war ein Teil der letzten großen Ackerfläche, die direkt an die Ziegeleistraße angrenzte sowie westlich an das Grundstück unseres ortsansässigen Tierdoktors anschloß. Schon damals gab es dauernd Ärger mit den Grenzen weil es hieß, daß Teile des Praxisgrundstücks heimlich abgepflügt worden waren. Unversehens geriet Reinhold nun in diesen schlummernden Konflikt hinein.
Er hatte hinter seinem Wohnhaus unter anderem eine Garage und ein paar kleinere Wirtschaftsgebäude errichtet. Hier begann er mit einer Perlhuhn-Aufzucht. Da diese Vögel die hohe Aussicht liebten, saßen sie mit Vorliebe auf dem Dach des Nachbarhauses und erfreuten die Bewohner mit ihrem Gesang, der eher dem Gekreische einer Kreissäge glich. Dadurch war weiterer Nachbarschaftsärger vorprogrammiert, weil Reinhold sich beharrlich weigerte, die Viecher wieder abzuschaffen .........................
 

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                                        Pilzverwertung Manthey
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und Gertrud Manthey hatten Wohnhaus und “Pilzfabrik” neu erbaut, weil die ursprünglich genutzten Räume in der gegenüberliegenden alten Molkerei zu klein wurden. Viele Woltersdorfer Frauen sicherten sich mit dem Pilzeputzen einen willkommenen Nebenverdienst. Manchmal wurden auch die 3 Manthey´schen Kinder Roswitha, Hans-Jürgen und Holger zur Hilfe herangezogen. Mit der Tochter Roswitha wurde ich zusammen eingeschult und später konfirmiert.

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Die ehemaligen Gebäude der Familie Manthey

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Die Familie Manthey
(hinten: Gertrud Manthey geb. Mönch, Sohn Hans-Jürgen,
Willi Manthey, Tochter Roswitha;
vorne sitzend: Ida u. August Mönch)

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Dem Neubau des ersten Manthey´schen  Wohnhauses folgte 1954 bald
 die Errichtung der "Pilzfabrik".

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Mit diesem Lkw holte man die Pilze von den Sammelstellen und transportierte die fertige Konservenware zu den Händlern.
(Das Kfz-Kennzeichen war von der Britischen Besatzungsmacht für den Bezirk Niedersachsen ausgestellt. Das aufrecht stehende Dreieck auf dem Kabinendach sollte signalisieren, daß das Fahrzeug mit einem Anhänger unterwegs war.)

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Willi Manthey inmitten seiner emsigen Helferinnen ...

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... von Sohn Holger kritisch beäugt.
(hinter ihm: Jürgen Meyer´s Tante Lisa)

Delikatessen aus Woltersdorf

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Etikett einer Pilzkonservendose

(Diese Kopie eines Originaletiketts wurde uns freundlicherweise von einem ehemaligen Woltersdorfer, Herrn Lothar Gotthold aus Pattensen, zur Verfügung gestellt.
Sein erstes Fahrrad konnte er aus dem Verkaufserlös vieler fleißig gesammelter Pilze in den Wäldern rund um Woltersdorf finanzieren.)

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